
Manche Wünsche lassen sich am natürlichsten mit dem eigenen Körper erfüllen. Wer dauerhaft verlorenes Volumen zurückgewinnen möchte, ohne auf körperfremde Materialien zurückzugreifen, findet in der eigenen Fettreserve oft die ideale Lösung.
Ähnlich der Behandlung mit Hyaluronsäure ist die Faltenunterspritzung mit Eigenfett, auch Lipofilling genannt, hervorragend dazu geeignet, verlorengegangenes Volumen zurückzubringen. Durch die im Eigenfett enthaltenen Regenerationsfaktoren wirkt es zudem wie ein Verjüngungsschub für die Haut. Ein großer Vorteil dieser Behandlung ist, dass es nicht zur Abstoßung der Zellen kommt. In meiner Praxisklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München setze ich Eigenfett auch sehr erfolgreich zur Verbesserung des Erscheinungsbildes von Narben oder Verbrennungen ein, denn als regeneratives Bioelement trägt es dazu bei, dass Narbengewebe weicher und optisch korrigiert wird.
Für die Behandlung wird zunächst an einer geeigneten Körperstelle, meist Bauch oder Hüfte, eine kleine Menge Fett mittels einer sehr feinen Kanüle entnommen. Dieses Fett wird anschließend speziell aufbereitet, bevor es gezielt in die zu behandelnden Areale im Gesicht injiziert wird.
Da das verwendete Material vom eigenen Körper stammt, ist das Risiko einer Unverträglichkeit denkbar gering. Ein Teil der eingebrachten Fettzellen wächst dauerhaft an und bleibt langfristig erhalten, sodass das Ergebnis im Vergleich zu anderen Fillern besonders nachhaltig ist.
Während Eigenfett vor allem für größere Volumenverluste und eine nachhaltige Verbesserung der Hautqualität geeignet ist, lässt sich Hyaluronsäure für feine Konturierungen und punktuelle Korrekturen sehr gut ergänzend einsetzen.
So können wir beispielsweise das Eigenfett für größere Areale wie Wangen oder Schläfen nutzen und mit Hyaluronsäure feinere Details, etwa an den Lippen, anpassen. Welche Kombination für Sie sinnvoll ist, klären wir gemeinsam im Beratungsgespräch.
Eigenfett wird nicht nur zur Faltenbehandlung eingesetzt, sondern auch erfolgreich zur Verbesserung von Narbengewebe, etwa nach Operationen, Akne oder Verbrennungen.
Die im Eigenfett enthaltenen Stammzellen und Wachstumsfaktoren regen die Regeneration der Haut an, sodass Narben sich weicher anfühlen und optisch weniger auffällig wirken. Diese Eigenschaft macht Lipofilling zu einer besonders vielseitigen Behandlungsmethode.

Bevor wir gemeinsam ein für Sie optimales Verfahren festlegen können, muss ich Ihre Beweggründe und Wünsche genau verstehen. In einem ausführlichen Beratungsgespräch in meiner Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München nehmen wir uns genau dafür Zeit. So bekommen Sie die Sicherheit, die Sie für eine ästhetisch-chirurgische Behandlung brauchen. Anschließend erfolgt die Entnahme, Aufbereitung und Injektion des Eigenfetts in einer Sitzung.
Bereits nach zwei bis drei Tagen können Sie sich wieder wie gewohnt bewegen. Es ist sehr hilfreich für das Abklingen der Schwellung und damit für die gute Wundheilung, dass Sie an der Entnahmestelle für ein bis zwei Wochen eine Kompressionswäsche tragen. Bitte vermeiden Sie zudem für einige Tage lange Spaziergänge an der kalten Luft, denn die Fettzellen brauchen eine gute Blutversorgung, um anwachsen zu können.
Da ich bereits zahlreiche Behandlungen mit Eigenfett durchgeführt habe und dafür bestens ausgebildet bin, kann ich die Risiken bei dieser Behandlung minimieren, jedoch nicht vollständig ausschließen. Eventuell kommt es zu leichten Reaktionen oder Rötungen an der Einstichstelle oder zu Verfärbungen der Haut. Diese verschwinden von selbst und können problemlos überschminkt werden.