
In unserer mittleren Lebensphase stehen wir aktiv im Leben, sind beruflich engagiert, haben Familie und die täglichen Herausforderungen nehmen wir gerne an. Gleichzeitig freuen wir uns über unsere innere Reife, die uns ruhiger und gelassener werden lässt. Doch manchmal zeigen sich in unseren Gesichtern Spuren, die wir im Herzen und im Kopf noch gar nicht wahrnehmen. Wir wünschen uns, nach außen so frisch und dynamisch zu wirken, wie wir uns fühlen und leider lässt sich dieser Effekt weder durch Cremes noch durch Seren erzielen.
Ein Facelifting,. auch Gesichtsstraffung oder Rhytidektomie genannt, ist der wirksamste Weg, das Gesicht dauerhaft zu verjüngen und die sichtbaren Zeichen der Zeit zu korrigieren. In meiner Praxisklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München biete ich Ihnen maßgeschneiderte Facelifting-Verfahren, die Ihre natürlichen Gesichtszüge bewahren und Ihnen zu einem frischen, ausgeruhten Ausdruck verhelfen.
Was genau ist ein Facelift?
Ein Facelift behandelt die sichtbaren Alterserscheinungen im mittleren und unteren Gesichtsdrittel sowie am Hals. Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Kollagen und Elastizität, Bänder erschlaffen und Fettgewebe verlagert sich nach unten. Die Folge sind Hängewangen, tiefe Nasolabialfalten und ein erschlaffter Hals, Veränderungen, die kein nicht-chirurgisches Verfahren langfristig korrigieren kann.
Anders als häufig befürchtet, zielt ein modernes Facelifting nicht darauf ab, die Haut straff zu ziehen. Stattdessen wird das tiefere Gewebe, das sogenannte SMAS (Superficial Musculo-Aponeurotic System), repositioniert und gestrafft. Die Haut legt sich dann natürlich über die neu geformten Konturen, ohne gespannt oder maskenhaft zu wirken. Das Ergebnis ist ein entspanntes, natürliches Aussehen, kein „operiert wirkendes" Gesicht.
Gerade bei jüngeren Patientinnen und Patienten mit geringerem Hautüberschuss kann das MACS-Facelifting eine hervorragende Lösung sein. Bei dieser Technik ist der Hautschnitt kürzer, der Eingriff weniger umfangreich und die Erholungszeit entsprechend kürzer und dennoch sind die Ergebnisse beeindruckend. Das MACS-Facelifting eignet sich besonders ab einem Alter von etwa 40 Jahren, wenn erste Erschlaffungen sichtbar werden, der Hautüberschuss aber noch moderat ist.
Die Bezeichnung „Minimal Access" bezieht sich auf die kürzere Schnittführung, die in der Regel nur vor dem Ohr verläuft. Das tiefere Gewebe wird über spezielle Aufhängenähte nach oben repositioniert, ohne dass ein ausgedehntes Ablösen der Haut erforderlich ist. Das bedeutet für Sie: ein kürzerer Eingriff, geringere Kosten als beim klassischen Facelifting, weniger Schwellungen und ein schnellerer Wiedereinstieg in Ihren Alltag.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch beurteile ich gemeinsam mit Ihnen, ob ein MACS-Facelifting für Ihre individuelle Situation ausreichend ist oder ob ein klassisches Facelifting die besseren Langzeitergebnisse verspricht. Entscheidend ist dabei nicht das Alter, sondern der individuelle Befund.
Mit zunehmendem Alter sinkt die Stirnpartie nach unten und kann so zu einem müden und erschlafften Blick führen. Durch ein Stirnlift können horizontale Falten auf der Stirn behandelt und abgesunkene Augenbrauen wieder angehoben werden. So wird der Blick wieder wach und Ihre Augen können strahlen. Die Schnittführung ist, abhängig vom Befund und der individuellen Anatomie hierbei entweder unsichtbar im Bereich der behaarten Kopfhaut oder am Haaransatz versteckt. Bei einem Schläfenlift kann vor allem die äußere Augenbrauenpartie angesprochen werden, hierbei ist der Schnitt ebenfalls im behaarten Kopfbereich und somit nicht sichtbar.
Im Vordergrund der Therapieentscheidung steht immer Ihre individuelle Anatomie – denn die eine Lösung für alle gibt es nicht. Beim klassischen Facelifting wird nicht nur überschüssige Haut entfernt, sondern vor allem das tiefer liegende Gewebe (SMAS) gestrafft und neu positioniert. Das unterscheidet ein qualitativ hochwertiges Facelifting von Verfahren, die lediglich an der Hautoberfläche arbeiten.
Die Kombination mit einer Halsstraffung biete ich häufig an, da Gesicht und Hals als ästhetische Einheit wahrgenommen werden. Durch die gemeinsame Behandlung entsteht ein harmonisches, natürliches Gesamtergebnis. Die Schnittführung wird so geplant, dass die Narben in den natürlichen Hautfalten und im behaarten Bereich liegen – nach vollständiger Abheilung sind sie kaum noch zu erkennen.
Mit zunehmendem Alter sinkt die Stirnpartie nach unten und kann zu einem müden, erschlafften Blick führen. Ein Stirnlifting hebt abgesunkene Augenbrauen an, glättet horizontale Stirnfalten und gibt dem gesamten Gesicht einen wacheren, frischeren Ausdruck. Die Schnittführung liegt, abhängig vom Befund und der individuellen Anatomie, entweder unsichtbar im behaarten Bereich oder entlang des Haaransatzes.
Ein Stirn- oder Schläfenlifting lässt sich hervorragend mit einem Facelifting kombinieren, da so das gesamte Gesicht harmonisch verjüngt werden kann – vom oberen Drittel bis zum Hals. Besonders Patientinnen und Patienten, bei denen die Zornesfalte oder stark abgesunkene Brauen den Gesichtsausdruck beeinflussen, profitieren von dieser Ergänzung.
Das endoskopische Verfahren ermöglicht dabei einen minimalinvasiven Zugang über kleine Schnitte in der Kopfhaut. Bei ausgeprägterem Hautüberschuss kann eine offene Technik die bessere Wahl sein. In der Beratung zeige ich Ihnen anhand Ihrer individuellen Anatomie, welches Verfahren für Sie das beste Ergebnis erzielt und ob eine Kombination mit einem Facelifting sinnvoll ist.
Sie kommen morgens nüchtern in unsere Praxisklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München, wo wir Sie in Empfang nehmen und Ihnen Ihr Zimmer zeigen. Sie können sich dort in Ruhe einrichten, und ich werde Sie vor der Operation individuell anzeichnen. Dabei haben wir auch noch genügend Gelegenheit, alle aufgekommenen Fragen in Ruhe zu klären.
Der Eingriff selbst dauert je nach Umfang etwa vier bis fünf Stunden und findet unter Vollnarkose statt. Unser erfahrenes Anästhesieteam betreut Sie während der gesamten Operation. Nach dem Facelifting wachen Sie mit einem leichten Schutzverband auf und erholen sich in Ihrem Zimmer. In der Regel verbringen Sie ein bis zwei Nächte in unserer Praxisklinik und verlassen diese anschließend in Begleitung einer Vertrauensperson.
Nach der Gesichtsstraffung sollten Sie die erste Woche mit erhöhtem Oberkörper schlafen, um die Schwellung zu reduzieren. In den ersten Tagen nach der Operation dürfen Sie das behandelte Gebiet leicht kühlen. Ab dem dritten Tag werden in der Regel Lymphdrainagen durchgeführt, die die Wundheilung und das Abschwellen wirkungsvoll unterstützen.
Der Fadenzug erfolgt nach etwa sieben bis zehn Tagen. Makeup darf erst nach der ersten Nachsorgeuntersuchung aufgetragen werden. Nach rund 14 Tagen sind die meisten Patientinnen und Patienten wieder gesellschaftsfähig. Sportliche Aktivitäten sollten für sechs bis acht Wochen pausiert werden, um die Heilung nicht zu beeinträchtigen. Auch direkte Sonneneinstrahlung und Saunabesuche sind in dieser Zeit zu vermeiden.
Ich begleite Sie während der gesamten Nachsorge persönlich und stehe Ihnen bei Fragen jederzeit zur Verfügung.

Jede Operation hat ihre Risiken, die ich jedoch durch meine fundierte Ausbildung im Fachgebiet der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie und die langjährige klinische Erfahrung im Bereich der Gesichtschirurgie auf ein Minimum reduzieren kann. Zu den möglichen Begleiterscheinungen gehören Schwellungen, Nachblutungen und kleinere Hämatome, die in den meisten Fällen innerhalb weniger Wochen vollständig abklingen.
Die Wundheilung im Gesicht verläuft erfahrungsgemäß sehr gut. Nervenverletzungen, die zu vorübergehenden Gefühlsstörungen führen können, sind selten und bilden sich in der Regel von selbst zurück. Die Narben liegen in natürlichen Hautfalten und im behaarten Bereich, sodass sie nach vollständiger Abheilung kaum sichtbar sind.
In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch vor dem Eingriff bespreche ich alle Risiken transparent mit Ihnen, damit Sie Ihre Entscheidung gut informiert treffen können.