
Unsere Stirn nutzen wir wie unser gesamtes Gesicht zum Ausdruck unserer Gefühle. Mit zunehmendem Alter sinkt die Stirnpartie nach unten, was zu einem müden und erschlafften Blick führen kann. Auch die Augenbrauen werden davon erfasst und schieben sich in Richtung Augenlider.
Horizontale Stirnfalten und abgesunkene Augenbrauen sind häufig nicht Ausdruck unseres tatsächlichen Gemütszustands – sondern schlicht das Ergebnis der Zeit. Ein Stirnlifting kann diesen Eindruck nachhaltig korrigieren.
Je nach Befund und individueller Anatomie gibt es zwei verschiedene Methoden für das Stirnlifting: die endoskopische Variante über kleine Schnitte in der behaarten Kopfhaut oder die direkte Methode mit etwas größerer Schnittführung.
Beide Verfahren liefern sehr natürliche Ergebnisse und können mit weiteren Eingriffen wie einem Facelifting oder einer Lidstraffung kombiniert werden, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzielen.
Beim endoskopischen Stirnlifting werden über kleine Schnitte im behaarten Kopfhautbereich Instrumente eingebracht. Über eine Kamera (Schlüssellochtechnik) wird die Stirnpartie unter Sicht schonend gestrafft. Diese Methode hinterlässt kaum sichtbare Narben und eignet sich besonders bei mäßigem Hautüberschuss.
Das endoskopische Verfahren ermöglicht einen minimalinvasiven Zugang über kleine Schnitte in der Kopfhaut. Die Kamera erlaubt präzises Arbeiten unter direkter Sicht, ohne dass großflächig abgelöst werden muss. Die Erholungszeit ist kürzer als beim direkten Verfahren, Schwellungen klingen in der Regel nach einer bis zwei Wochen ab.
In einem persönlichen Beratungsgespräch zeige ich Ihnen, ob das endoskopische Verfahren für Ihren Befund geeignet ist oder ob die direkte Methode das bessere Ergebnis verspricht.
Die direkte Methode eignet sich bei ausgeprägterem Hautüberschuss. Der Schnitt wird im behaarten Bereich der Kopfhaut platziert und ist dadurch gut kaschiert. Die überschüssige Haut wird entfernt und die Augenbrauen können so wieder an ihre ursprüngliche Position zurückgebracht werden.
Bei ausgeprägterem Hautüberschuss liefert die direkte Methode die zuverlässigeren Ergebnisse, da die überschüssige Haut tatsächlich entfernt wird. Die Schnittführung liegt im behaarten Bereich der Kopfhaut und ist nach vollständiger Abheilung kaum sichtbar.
Das direkte Stirnlifting eignet sich besonders für Patientinnen und Patienten, bei denen das endoskopische Verfahren nicht ausreicht, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Manchmal genügt ein isoliertes Schläfenlifting, um vor allem die äußere Augenbrauenpartie anzusprechen. Der Schnitt liegt ebenfalls im behaarten Kopfbereich. Diese Variante ist weniger aufwendig und ideal, wenn nur ein begrenzter Bereich korrigiert werden soll.
Ein Schläfenlifting ist eine schonende Option, wenn vor allem die äußere Augenbrauenpartie abgesunken ist. Der Eingriff ist weniger aufwendig als ein vollständiges Stirnlifting, lässt sich aber hervorragend mit einem Facelifting oder einer Lidstraffung kombinieren, um die gesamte Augenpartie harmonisch zu verjüngen.
Vor der Operation bekommen Sie ein antibakterielles Shampoo verschrieben. Am Tag des Eingriffs kommen Sie nüchtern in unsere Praxisklinik, ich zeichne Sie an und wir klären alle Fragen. Das erfahrene Narkoseteam begleitet Sie durch die Vollnarkose. Nach dem Eingriff erholen Sie sich in Ihrem Zimmer. Je nach Verfahren wird ein leichter Verband angelegt.
Die erste Woche sollten Sie mit erhöhtem Oberkörper schlafen. Leichtes Kühlen ist in den ersten Tagen erlaubt. Ein Kontrolltermin findet drei bis fünf Tage nach dem Eingriff statt – das Auftragen von Makeup ist erst danach gestattet, um die Wundheilung nicht zu verzögern.

Jede Operation hat Risiken, die ich durch meine Ausbildung und Erfahrung auf ein Minimum reduziere. Typische Nachwirkungen sind Schwellungen, Nachblutungen und kleinere Hämatome, die sich in der Regel von selbst zurückbilden.