
Die Faltenbehandlung mit Eigenfett (Lipofilling) ist eine natürliche Alternative zur Hyaluronsäure. Durch die im Eigenfett enthaltenen Regenerationsfaktoren wirkt es wie ein Verjüngungsschub für die Haut – und das mit körpereigenem Material, das nicht abgestoßen werden kann.
Ich verwende Eigenfett auch sehr erfolgreich zur Verbesserung von Narben und Verbrennungen, da es als regeneratives Bioelement das Narbengewebe weicher und optisch unauffälliger macht.
Das Besondere an der Eigenfettbehandlung: Sie wirkt gleich an zwei Stellen des Körpers. Dort, wo Fett entnommen wird, entstehen schlankere Konturen. Und dort, wo es injiziert wird, entsteht natürliches Volumen und eine verbesserte Hautqualität.
Das Ergebnis ist langanhaltend – die angewachsenen Fettzellen bleiben dauerhaft bestehen. Im Gegensatz zu Hyaluronsäure muss die Behandlung nicht regelmäßig wiederholt werden.
Besonders im Gesicht ist Eigenfett hervorragend geeignet, um verloren gegangenes Volumen zurückzubringen – etwa in den Wangen, Schläfen oder rund um den Mund. Das Ergebnis wirkt sehr natürlich, da das Material aus dem eigenen Körper stammt.
Narben – ob durch Operationen, Verletzungen oder Akne – können durch die Injektion von Eigenfett deutlich verbessert werden. Die im Fett enthaltenen Wachstumsfaktoren fördern die Geweberegeneration und machen das Narbengewebe weicher und geschmeidiger.
Eigenfett kann auch zur natürlichen Brustvergrößerung eingesetzt werden – ideal für Patientinnen, die keine Implantate möchten. Eine Vergrößerung um eine halbe bis eine Körbchengröße ist möglich. Gleichzeitig werden unerwünschte Fettpolster an der Entnahmestelle reduziert.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch legen wir gemeinsam fest, aus welcher Region das Fett entnommen wird und wo es injiziert werden soll. Beim Eingriff wird das Fett äußerst schonend abgesaugt, aufbereitet und anschließend präzise injiziert. Der Eingriff ist ambulant und dauert in der Regel 60 Minuten.
Bereits nach zwei bis drei Tagen können Sie sich wieder wie gewohnt bewegen. Am Bauch sollten Sie für ein bis zwei Wochen eine Kompressionshose tragen. Vermeiden Sie lange Spaziergänge in der Kälte, da die Fettzellen Wärme und eine gute Durchblutung brauchen, um anzuwachsen.

Da wir mit körpereigenem Material arbeiten, ist das Risiko einer Unverträglichkeit sehr gering. Mögliche Nachwirkungen sind leichte Schwellungen oder Rötungen an der Einstichstelle, die von selbst verschwinden. Ein Teil des Fetts (ca. 30%) wird vom Körper abgebaut – das endgültige Ergebnis ist nach zwei bis drei Monaten sichtbar.