
Unsere Mimik erzählt fortwährend Geschichten, von Freude, Konzentration oder Anstrengung. Mit der Zeit hinterlassen diese Bewegungen jedoch Spuren, die auch dann sichtbar bleiben, wenn wir gar nichts empfinden. Eine Zornesfalte oder Krähenfüße können uns müde, ernst oder unzufrieden wirken lassen, obwohl wir uns innerlich völlig anders fühlen.
Botulinumtoxin, besser bekannt als Botox, ist seit vielen Jahrzehnten ein bewährtes und gut erforschtes Mittel in der ästhetischen Medizin. Es entspannt gezielt die Muskulatur, die für die Entstehung mimischer Falten verantwortlich ist, und sorgt so für ein ruhigeres, jüngeres Erscheinungsbild, ohne dass Ihr Gesicht dabei seinen natürlichen Ausdruck verliert. In meiner Praxisklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München setze ich Botox sehr präzise und zurückhaltend ein, damit das Ergebnis Sie selbst zeigt, einfach in einer entspannteren Version.
Botulinumtoxin wirkt direkt an der Muskel-Nerven-Verbindung. Es sorgt dafür, dass die behandelten Muskeln für einige Monate weniger stark anspannen können. Dadurch glätten sich die Falten, die durch genau diese Bewegungen entstehen, etwa beim Stirnrunzeln oder Augenzwinkern.
Besonders eignet sich Botox für sogenannte dynamische Falten, also jene, die durch Mimik entstehen. Werden diese frühzeitig behandelt, lässt sich oft verhindern, dass sie sich mit der Zeit als statische Falten dauerhaft in die Haut einprägen. Typische Behandlungszonen sind die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen, die Stirn sowie die Krähenfüße an den Augenaußenwinkeln.
Botox und Hyaluronsäure ergänzen sich auf ideale Weise. Während Botox die Muskelaktivität reduziert und so die Entstehung neuer Fältchen verlangsamt, kann Hyaluronsäure vorhandenes Volumen zurückbringen und tiefere Falten auffüllen.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch besprechen wir gemeinsam, ob für Sie eine Behandlung mit Botox allein ausreicht oder ob eine Kombination beider Verfahren das für Sie stimmigere Ergebnis liefert. So entsteht ein harmonisches, fein abgestimmtes Gesamtbild.
Viele meiner Patientinnen und Patienten fragen sich, ob es zu früh oder zu spät für eine Botox-Behandlung ist. Tatsächlich gibt es darauf keine pauschale Antwort, denn entscheidend ist nicht das Alter, sondern wie stark sich Ihre Mimikfalten bereits eingeprägt haben.
Wer frühzeitig beginnt, kann mit niedrigen Dosierungen oft schon viel erreichen und die Hautalterung im jeweiligen Bereich verlangsamen. Bei bereits ausgeprägten Falten lässt sich mit Botox dennoch eine deutliche Entspannung und Glättung erzielen, häufig in Kombination mit weiteren Verfahren. In unserem persönlichen Gespräch finden wir gemeinsam heraus, was zu Ihrer Mimik und Ihren Wünschen passt.

In einem ausführlichen Beratungsgespräch in meiner Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München können Sie offen über Ihre Wünsche sprechen, und ich informiere Sie über alle Möglichkeiten der Faltenbehandlung mit Botox. Gemeinsam legen wir fest, welche Bereiche behandelt werden und welches Ergebnis für Sie stimmig ist. Die Behandlung selbst dauert nur wenige Minuten, eine Creme zur Betäubung ist in der Regel nicht notwendig.
Sie können direkt nach der Behandlung wieder Ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen. Lediglich auf Sport und Alkohol sollten Sie bis zum nächsten Tag verzichten. Auch Bewegung kopfüber sollten Sie direkt nach der Behandlung vermeiden und sich in den ersten drei bis vier Stunden nach der Injektion nicht hinlegen, damit sich das Botox optimal in der Zielmuskulatur verteilen kann.
Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung mit Faltenbehandlungen kann ich die Risiken bei dieser Behandlung minimieren, jedoch nicht vollständig ausschließen. Vereinzelt kann es zu leichten Rötungen oder kleinen Verfärbungen an der Einstichstelle kommen, die von selbst wieder abklingen. Sehr selten kommt es zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung der Mimik in benachbarten Bereichen, die sich nach einigen Wochen vollständig zurückbildet.