Auch bei Männern kann es durch eine harmlose Fettverteilungsstörung oder durch Störungen im Hormonhaushalt zu einer weiblichen Männerbrust (Gynäkomastie) kommen, die von den betroffenen Männern als sehr belastend erlebt wird.
Trotz Diät und sportlicher Aktivität lässt sich die Brustform oftmals nicht aus eigener Kraft ausreichend verändern, sondern es bedarf eines operativen Eingriffs.
In meiner Praxisklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München behandle ich die Gynäkomastie mit bewährten, schonenden Verfahren – diskret, individuell und mit dem Ziel einer maskulinen, flachen Brustkontur, die Ihnen neues Selbstvertrauen gibt.

Was ist eine Gynäkomastie?
Eine Gynäkomastie bezeichnet die gutartige Vergrößerung der männlichen Brustdrüse. Sie kann einseitig oder beidseitig auftreten und ist deutlich häufiger als viele Betroffene vermuten. Unterschieden wird zwischen der echten Gynäkomastie, bei der vermehrtes Brustdrüsengewebe vorliegt, und der Pseudogynäkomastie (Lipomastie), bei der die Vergrößerung überwiegend durch Fetteinlagerungen bedingt ist. In vielen Fällen liegt eine Mischform aus beidem vor.
Die Ursachen sind vielfältig: hormonelle Schwankungen in der Pubertät, Medikamentennebenwirkungen, Übergewicht oder einfach genetische Veranlagung. Unabhängig von der Ursache empfinden viele Männer die vergrößerte Brust als erhebliche Belastung – sie meiden enge T-Shirts, Schwimmbäder und Sport mit freiem Oberkörper. In einem vertraulichen Beratungsgespräch in meiner Praxisklinik besprechen wir Ihre individuelle Situation und finden gemeinsam die richtige Lösung.
Wenn die Vergrößerung der männlichen Brust überwiegend durch Fettgewebe bedingt ist (Pseudogynäkomastie oder Lipomastie), kann eine gezielte Fettabsaugung bereits das gewünschte Ergebnis erzielen. Über kleine Einstiche wird das überschüssige Fettgewebe schonend abgesaugt und die Brustkontur maskulin definiert. Die Einstichstellen sind nur wenige Millimeter klein und heilen nahezu narbenfrei ab.
Die Fettabsaugung eignet sich besonders für Männer mit guter Hautelastizität, bei denen sich die Haut nach der Reduktion von selbst zurückzieht. Der Eingriff kann unter Dämmerschlaf oder Vollnarkose durchgeführt werden und dauert etwa 60 bis 90 Minuten. In den ersten Wochen tragen Sie eine Kompressionsweste, die die neue Kontur unterstützt und das Abschwellen fördert.
Häufig wird die Pseudogynäkomastie durch Übergewicht begünstigt – aber auch normalgewichtige Männer können genetisch bedingt an vermehrten Fetteinlagerungen in der Brustregion leiden. Diät und Sport allein reichen in diesen Fällen nicht aus. In der Beratung untersuche ich, ob es sich um reine Fetteinlagerungen handelt oder ob zusätzlich Drüsengewebe vorliegt, das entfernt werden muss.
Liegt eine echte Gynäkomastie mit vermehrtem Brustdrüsengewebe vor, muss dieses chirurgisch entfernt werden. Über einen halbmondförmigen Schnitt am unteren Rand des Warzenvorhofs wird das überschüssige Drüsengewebe präzise herausgelöst. Die Narbe verläuft entlang der natürlichen Farbgrenze zwischen Warzenvorhof und umgebender Haut und ist nach Abheilung kaum sichtbar.
Drüsengewebe lässt sich weder durch Sport noch durch Diät reduzieren – es muss operativ entfernt werden. Der Eingriff wird häufig mit einer Fettabsaugung kombiniert, um ein gleichmäßiges, natürliches Ergebnis zu erzielen. Das entnommene Gewebe wird routinemäßig histologisch untersucht, um sicherzustellen, dass keine auffälligen Veränderungen vorliegen.
Vor dem Eingriff empfehle ich eine Abklärung der hormonellen Situation, um behandelbare Ursachen der Gynäkomastie auszuschließen. In manchen Fällen – etwa bei medikamentenbedingter Gynäkomastie – kann eine Umstellung der Medikation bereits eine Besserung bringen. In der Beratung bespreche ich alle Optionen transparent mit Ihnen und empfehle den Eingriff nur dann, wenn er tatsächlich sinnvoll ist.
Bei ausgeprägter Gynäkomastie mit deutlichem Hautüberschuss – etwa nach starkem Gewichtsverlust oder bei langjährig bestehender Vergrößerung – kann eine zusätzliche Hautstraffung erforderlich sein. In diesen Fällen kombiniere ich Fettabsaugung, Drüsenentfernung und die Entfernung überschüssiger Haut, um eine flache, maskuline Brustkontur zu erzielen.
Die Kombinationsbehandlung kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die Haut nach der Gewebereduktion nicht genügend Eigenelastizität besitzt, um sich von selbst zurückzuziehen. Die Schnittführung wird so geplant, dass die Narben möglichst unauffällig verlaufen – in der Regel am Rand des Warzenvorhofs und bei Bedarf in der Unterbrustfalte.
Dieser umfassendere Eingriff dauert etwa 90 bis 120 Minuten und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Die Erholungszeit entspricht weitgehend der eines einzelnen Verfahrens, da alle Bereiche gleichzeitig heilen. In der Beratung beurteile ich Ihre Hautelastizität und zeige Ihnen, welche Kombination für Ihren individuellen Befund das natürlichste Ergebnis erzielt.
Vor dem Eingriff findet ein ausführliches und diskretes Beratungsgespräch statt, in dem ich Ihre Brust untersuche, die Ursache der Vergrößerung einschätze und den Behandlungsplan mit Ihnen bespreche. Bei Bedarf veranlasse ich vorab eine Blutuntersuchung zur Abklärung der Hormonsituation.
Am Operationstag kommen Sie morgens nüchtern in unsere Praxisklinik in München. Die zu behandelnden Bereiche werden individuell angezeichnet. Der Eingriff dauert je nach Methode und Umfang 60 bis 120 Minuten. Nach der Operation erholen Sie sich in Ihrem Zimmer und können die Praxisklinik in der Regel noch am selben Tag oder am Folgetag in Begleitung verlassen. Sie werden mit einer Kompressionsweste versorgt, die Sie in den kommenden Wochen tragen.

Die Kompressionsweste sollte für vier bis sechs Wochen Tag und Nacht getragen werden, um die neue Kontur zu stabilisieren und das Abschwellen zu fördern. In den ersten Tagen können Schwellungen und leichte Verfärbungen auftreten, die innerhalb von ein bis zwei Wochen abklingen.
Der Fadenzug erfolgt nach sieben bis zehn Tagen. Leichte Alltagsaktivitäten sind nach wenigen Tagen wieder möglich. Sportliche Aktivitäten – insbesondere Oberkörpertraining – sollten für vier bis sechs Wochen pausiert werden. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach etwa drei Monaten, wenn die Schwellungen vollständig abgeklungen sind und das Gewebe seine endgültige Form angenommen hat.
Ich begleite Sie während der gesamten Nachsorge persönlich und stehe Ihnen bei Fragen jederzeit zur Verfügung.
Zu den möglichen Begleiterscheinungen gehören vorübergehende Schwellungen, Blutergüsse, Sensibilitätsstörungen im Bereich der Brustwarze und leichte Unebenheiten, die sich in der Regel von selbst zurückbilden. Die Narben liegen am Rand des Warzenvorhofs oder in den kleinen Einstichstellen und sind nach vollständiger Abheilung kaum sichtbar.
Durch meine fundierte Ausbildung in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie und meine langjährige klinische Erfahrung kann ich die Risiken auf ein Minimum reduzieren. In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch informiere ich Sie transparent über alle möglichen Komplikationen, damit Sie Ihre Entscheidung in Ruhe und gut informiert treffen können.