
Unsere Augen sind die wichtigsten Kommunikatoren in unserem Gesicht – sie verraten Freude, Überraschung, Müdigkeit und Wachheit. Mit zunehmendem Alter hängen Schlupflider über den Wimpernkranz oder Tränensäcke bauschen sich unter den Augen auf.
Diese Veränderungen sind häufig nicht Ausdruck unseres wahren Gemütszustands, sondern einfach das Ergebnis der Zeit. Gut, dass schon kleine Korrekturen großes bewirken können.
Die Augenlidstraffung gehört zu den häufigsten ästhetischen Eingriffen überhaupt – und das aus gutem Grund. Sie ist minimal-invasiv, meist ambulant durchführbar und liefert sofort sichtbare Ergebnisse, die sehr natürlich wirken.
Je nachdem ob Schlupflider am Oberlid oder Tränensäcke am Unterlid behandelt werden sollen, gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen. In vielen Fällen macht eine Kombination beider Eingriffe Sinn, um den Blick rundum zu verjungen.
Bei der Oberlidkorrektur wird die überschüssige Haut präzise angezeichnet und entfernt. Der Eingriff erfolgt meist in lokaler Betäubung, dauert etwa 60 Minuten und ist ambulant. Die Narbe liegt in der natürlichen Lidfalte und ist nach der Heilung kaum sichtbar.
Bei der Unterlidstraffung wird überschüssiges Fettgewebe entfernt, das für die Tränensäcke verantwortlich ist. Der Zugang erfolgt entweder von außen unterhalb des Wimpernkranzes oder über die Bindehaut – je nach Befund und gewünschtem Ergebnis.
In vielen Fällen empfehle ich eine gleichzeitige Behandlung beider Augenlider. So lässt sich die Genesungszeit auf einmal nutzen und das Ergebnis wirkt besonders harmonisch und ausgeglichen – der Blick strahlt wieder in seiner ganzen Lebendigkeit.
Die OP erfolgt meist ambulant in unserer Praxisklinik. Ich zeichne vor dem Eingriff die überschüssige Haut genau an. Die Oberlidstraffung dauert ca. 60 Minuten in lokaler Betäubung. Für die Unterlidstraffung kommen Sie morgens nüchtern, der Eingriff dauert etwa 120 Minuten und wird oft in Dämmerschlaf oder Narkose durchgeführt. Nach einer kurzen Ruhephase können Sie die Praxis verlassen.
In den ersten 48 Stunden sollten Sie den Oberkörper hochlagern und das Gebiet leicht kühlen. Nach fünf bis sieben Tagen werden die Fäden gezogen. Makeup darf erst nach dem Fadenzug aufgetragen werden. Ab dem zehnten Tag sind leichte Nachwirkungen mit Makeup gut abdeckbar.

Leichte Schwellungen und Blutergüsse sind normal und klingen nach einigen Tagen ab. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung in der ästhetischen Augenlidchirurgie kann ich Komplikationen weitgehend vermeiden. Ein ausführliches Aufklärungsgespräch vor dem Eingriff gehört selbstverständlich dazu.