Wenn Sie über eine Brustvergrößerung nachdenken, haben Sie dafür ganz individuelle Gründe, denen wir lieber im vertraulichen Gespräch nachgehen wollen als hier.
Aus meiner Erfahrung ist der damit verbundene Wunsch bei fast allen Frauen aber sehr ähnlich: Sie wollen, dass ihr äußeres Erscheinungsbild ihrer individuellen Vorstellung von Weiblichkeit entspricht.
In meiner Praxisklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München biete ich Ihnen die Brustvergrößerung mit modernen Silikonimplantaten sowie mit Eigenfett an. Beide Methoden haben ihre Berechtigung – entscheidend ist, welche Lösung zu Ihrem Körper, Ihren Wünschen und Ihrer Lebenssituation passt.

Eine Brustvergrößerung (Brustaugmentation oder Mammaaugmentation) vergrößert das Brustvolumen mithilfe von Silikonimplantaten oder körpereigenem Fettgewebe. Der Eingriff zählt zu den häufigsten ästhetisch-chirurgischen Operationen weltweit und wird auf höchstem medizinischen Niveau durchgeführt. Dabei geht es nicht allein um die Größe – mindestens ebenso wichtig sind Form, Proportionen und ein natürliches Ergebnis, das zu Ihrem gesamten Körperbau passt.
Sie müssen unbedingt darauf achten, dass Sie sich nur in die Hände einer erfahrenen und sehr gut ausgebildeten Chirurgin begeben, die das Augenmerk nicht ausschließlich auf die Brust richtet und dabei Ihren Körper und dessen Proportionen außer Acht lässt. Insbesondere bei der Auswahl der Implantatgröße spielen Ihre anatomischen Gegebenheiten eine große Rolle, wenn das Ergebnis harmonisch erscheinen soll.
Die Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten ist eine der am häufigsten durchgeführten und am besten erforschten Methoden in der ästhetischen Chirurgie. Moderne Silikonimplantate bestehen aus einer robusten Hülle und einem kohäsiven Silikongel, das sich natürlich anfühlt und formstabil ist. Je nach Wunsch und anatomischen Gegebenheiten stehen verschiedene Implantatformen, -größen und -oberflächen zur Verfügung.
Neben der Auswahl der Größe des Brustimplantats gilt es zu klären, wo das Implantat eingesetzt werden soll und welcher Zugangsweg für Sie geeignet ist. Auch diese Entscheidungen müssen sorgfältig unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Voraussetzungen getroffen werden.
Platzierung des Implantats: Das Implantat kann entweder über dem Brustmuskel (subglandulär), teilweise unter dem Brustmuskel (Dual-Plane) oder vollständig unter dem Brustmuskel (submuskulär) platziert werden. Die Wahl hängt von Ihrem vorhandenen Brustgewebe, Ihrer Hautqualität und Ihrem gewünschten Ergebnis ab.
Zugangsweg: Welcher Zugang für Sie geeignet ist, hängt von der Form der Brust, der Höhe der Brustwarzen, der Größe des Warzenvorhofs, der Unterbrustfalte und der Symmetrie ab. Die gängigsten Zugangswege sind über die Unterbrustfalte, über den Brustwarzenvorhof oder über die Achsel. In manchen Fällen kann eine bestehende Asymmetrie im Rahmen des Eingriffs ausgeglichen werden.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch analysiere ich Ihre individuelle Anatomie und zeige Ihnen mithilfe von Testimplantaten, welches Ergebnis realistisch ist.
Die Brustvergrößerung mit Eigenfett eignet sich besonders gut bei Frauen mit einem Fettdepot an anderer Stelle, wie zum Beispiel Bauch, Hüfte oder Oberschenkel. Bei diesem Verfahren wandert Körperfett von einer Stelle, an der man es nicht haben will, dahin, wo etwas mehr Fülle gewünscht wird. Eine Brustvergrößerung um eine halbe bis eine Körbchengröße ist mit dieser Methode möglich – ganz ohne Implantate und ohne Fremdmaterial.
Das Besondere an dieser Methode ist, dass sie gleich an mehreren Stellen des Körpers wirksam ist. Bei diesem Eingriff wird aus vorhandenen Fettdepots äußerst behutsam Fett abgesaugt, um die Fettzellen nicht zu zerstören. Die entnommenen Fettzellen werden schonend gereinigt und von unnötigem Material separiert, sodass nur vitale Zellen weiterverwendet werden. Diese werden dann präzise in die Brust injiziert.
Sie müssen wissen, dass die Größenzunahme bei der Eigenfett-Methode limitiert ist: Ein gewisser Anteil der transplantierten Fettzellen (ca. 30 Prozent) baut sich innerhalb der ersten drei Monate wieder ab. Die erfolgreich angewachsenen Fettzellen bleiben aber dauerhaft erhalten. Diese Methode ist insbesondere für Sie geeignet, wenn Sie eine moderate Vergrößerung ohne Implantate wünschen oder Silikon nicht vertragen. Sehr schlanke Frauen ohne ausreichende Fettdepots profitieren weniger von dieser Methode und sind eher Kandidatinnen für eine Brustvergrößerung mit Implantaten.
Der Wunsch nach einer Brustvergrößerung ist so individuell wie Sie selbst. Manche Frauen wünschen sich ein natürlich wirkendes Plus an Volumen, andere möchten eine bestehende Asymmetrie ausgleichen oder nach Schwangerschaft und Stillzeit die frühere Brustform zurückgewinnen. In jedem Fall steht nicht die maximale Größe im Vordergrund, sondern ein Ergebnis, das harmonisch zu Ihrem gesamten Körper passt.
Ihre neuen Brüste nehmen bereits in unserem Vorgespräch Kontur an. Es ist mir wichtig, dass Sie sich mit den Veränderungen, die Sie wünschen, ausführlich auseinandersetzen und vor allem auch Sorgen und Ängste ansprechen, sodass wir sicherstellen, dass Sie – neben der völlig normalen Nervosität – vor allem Vorfreude empfinden.
Mithilfe von Testimplantaten können Sie bereits vor der Operation ein Gefühl für verschiedene Größen und Formen bekommen. In der Beratung bespreche ich mit Ihnen transparent, welches Ergebnis realistisch ist, und zeige Ihnen anhand vergleichbarer Fälle, welche Proportionen in Ihrem Fall am harmonischsten wirken. Ob Silikonimplantate oder Eigenfett – die Methodenwahl ergibt sich aus Ihren Wünschen, Ihrer Anatomie und Ihrer Lebenssituation.
Vor dem Eingriff findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt, in dem wir Ihre Wünsche, Ihre anatomischen Gegebenheiten und die für Sie beste Methode besprechen. Am Operationstag kommen Sie morgens nüchtern in unsere Praxisklinik in München. Ich werde die geplanten Schnittlinien und Implantatpositionen individuell anzeichnen.
Der Eingriff dauert je nach Methode 60 bis 120 Minuten und findet in Vollnarkose statt. Unser erfahrenes Anästhesieteam betreut Sie während der gesamten Operation. Nach dem Eingriff wachen Sie mit einem Kompressions-BH auf und erholen sich in Ihrem Zimmer. Je nach Eingriff werden eventuell Drainagen gelegt, um das Wundwasser abzutransportieren – diese können meist schon am Folgetag entfernt werden. Anschließend dürfen Sie in Begleitung einer Vertrauensperson die Praxisklinik verlassen.

Duschen und Haare waschen ist schon am ersten Tag nach der Operation möglich. Eine erste Kontrolle findet fünf bis sieben Tage nach dem Eingriff statt, und wir sind natürlich auch schon vorher für Sie erreichbar, wenn Sie Fragen haben. Der Fadenzug erfolgt nach sieben bis zehn Tagen.
In den ersten sechs Wochen tragen Sie den Kompressions-BH Tag und Nacht. Die ersten zwei Wochen sollten Sie sich körperlich schonen und auf schweres Heben verzichten. Sportliche Aktivitäten sind nach etwa sechs Wochen wieder möglich. Bei der Eigenfett-Methode sollten Sie zusätzlich an der Entnahmestelle für ein bis zwei Wochen eine Kompressionsbandage tragen und lange Aufenthalte an der kalten Luft vermeiden, damit die Fettzellen optimal anwachsen können.
Ich begleite Sie während der gesamten Nachsorge persönlich und stehe Ihnen bei Fragen jederzeit zur Verfügung.
Wie bei jeder Operation können auch bei einer Brustvergrößerung Komplikationen auftreten. Dazu gehören zum Beispiel Blutungen, Wundheilungsstörungen oder vorübergehende Sensibilitätsstörungen im Bereich der Brustwarze. Aufgrund meiner fundierten Ausbildung im Fachgebiet der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie und meiner langjährigen klinischen Erfahrung in der Brustchirurgie kann ich diese Risiken auf ein Minimum reduzieren.
Bei Silikonimplantaten kann in seltenen Fällen eine Kapselfibrose auftreten – eine Verhärtung des Gewebes um das Implantat. Bei der Eigenfett-Methode kann ein nicht gleichmäßiges Abschwellen in den ersten Wochen auftreten. In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch bespreche ich alle methodenspezifischen Risiken transparent mit Ihnen, damit Sie Ihre Entscheidung gut informiert treffen können.