Es gibt viele Fälle, in denen sich Frauen mit einer großen Brust nicht wohlfühlen. Sie empfinden diese als Last, die sie gerne loswerden wollen, weil ihre Lebensqualität stark beeinträchtigt ist. Frauen berichten in diesem Zusammenhang gleichermaßen von psychischen und körperlichen Beschwerden, die sie quälen.
Sie haben z. B. Rückenschmerzen, Migräne, Schulterverspannungen, Fehlhaltungen, Hautprobleme in der Unterbrustfalte durch die ständige Reizung und können bestimmte Sportarten nicht ausüben. Der Leidensdruck im seelischen Bereich ist oft nicht minder groß und im Gespräch haben mir viele Frauen anvertraut, dass sie sich auch in ihrer Sexualität gehemmt fühlen.
In meiner Praxisklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München biete ich Ihnen eine individuelle Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik), die Ihre Beschwerden lindert und Ihrer Brust eine neue, zu Ihrem Körper passende Form gibt.

Was ist eine Brustverkleinerung?
Bei einer Brustverkleinerung werden überschüssiges Brustgewebe, Fettgewebe und Haut entfernt und die Brust in eine straffere, proportional passende Form gebracht. Gleichzeitig wird die Brustwarze in eine höhere, natürliche Position versetzt. Die Ursache für eine übergroße Brust (Makromastie) ist häufig genetisch bedingt – eine Gewichtsreduktion oder sportliche Betätigung reicht in den meisten Fällen nicht aus, um die Größe der Brust ausreichend zu verändern.
Unabhängig von der Ursache stehe ich Ihnen beratend zur Seite, damit Sie die richtige Lösung für Ihre Beschwerden finden. Gerade bei ausgeprägten körperlichen Einschränkungen kann eine Brustverkleinerung als medizinisch notwendig eingestuft und von der Krankenkasse übernommen werden.
Bei einer moderaten Verkleinerung eignet sich die vertikale Technik, bei der die Schnittführung rund um den Warzenvorhof und senkrecht zur Unterbrustfalte verläuft. Diese Methode ermöglicht eine schöne Neuformung der Brust mit vergleichsweise wenig Narbenbildung. Die Brustwarze wird mitsamt ihrer Durchblutung und Sensibilität in eine höhere Position versetzt.
Die vertikale Technik eignet sich besonders für Frauen, deren Brust um ein bis zwei Körbchengrößen verkleinert werden soll und bei denen der Hautüberschuss noch moderat ist. Die Narbe verläuft lollipopförmig – rund um den Warzenvorhof und als senkrechte Linie zur Unterbrustfalte. Beide Narben verblassen mit der Zeit deutlich und sind im BH oder Bikini nicht sichtbar.
Der Vorteil dieser Technik liegt in der natürlichen, projizierten Brustform, die sie erzeugt. Das Ergebnis wirkt straff und jugendlich, ohne eine Narbe in der Unterbrustfalte zu hinterlassen. In der Beratung beurteile ich, ob die vertikale Technik für Ihren individuellen Befund ausreichend ist oder ob eine ankerförmige Schnittführung die besseren Langzeitergebnisse verspricht.
Bei einer ausgeprägten Makromastie mit deutlichem Volumen- und Hautüberschuss bietet die ankerförmige Technik die größte Flexibilität. Der Schnitt verläuft rund um den Warzenvorhof, senkrecht nach unten und horizontal entlang der Unterbrustfalte. Diese Methode ermöglicht eine umfassende Gewebeentfernung und die präziseste Neuformung – selbst bei sehr großen Brüsten.
Die ankerförmige Technik ist bei stärkerer Reduktion – ab zwei Körbchengrößen oder mehr – häufig die Methode der Wahl. Obwohl die Narben etwas ausgedehnter sind, liegen sie so, dass sie im Alltag, im BH und im Bikini nicht sichtbar sind. Die Narbe in der Unterbrustfalte liegt im natürlichen Hautumschlag und fällt selbst bei tieferen Ausschnitten nicht auf.
Gerade bei Frauen mit starken Beschwerden wie Rückenschmerzen, Schulterverspannungen oder Hautproblemen in der Unterbrustfalte erzielt die ankerförmige Technik den größten Effekt: Die Entlastung ist unmittelbar spürbar und die Lebensqualität verbessert sich häufig schon in den ersten Wochen nach der Operation. In der Beratung zeige ich Ihnen, welches Volumen und welche Form realistisch sind und wie die Narben nach vollständiger Abheilung aussehen werden.
Besteht die Brustvergrößerung überwiegend aus Fettgewebe und ist nur wenig Hautüberschuss vorhanden, kann in ausgewählten Fällen eine Brustverkleinerung durch Fettabsaugung (Liposuktion) durchgeführt werden. Über kleine Einstiche wird das überschüssige Fettgewebe abgesaugt – ohne klassische Schnittführung und mit minimaler Narbenbildung.
Diese Methode eignet sich vor allem für Frauen, deren Brust fettgewebsreich ist und bei denen die Haut noch ausreichend Eigenelastizität besitzt, um sich nach der Reduktion von selbst zurückzuziehen. Die Einstichstellen sind nur wenige Millimeter klein und heilen nahezu narbenfrei ab. Die Erholungszeit ist kürzer als bei einer klassischen Brustverkleinerung.
Die Fettabsaugung hat allerdings ihre Grenzen: Bei ausgeprägtem Drüsengewebe oder deutlichem Hautüberschuss reicht sie allein nicht aus. Auch eine Neupositionierung der Brustwarze ist mit dieser Methode nicht möglich. In der Beratung beurteile ich ehrlich, ob eine alleinige Fettabsaugung für Ihr gewünschtes Ergebnis ausreichend ist oder ob eine chirurgische Verkleinerung die bessere Wahl darstellt.
Vor dem Eingriff findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt, in dem wir Ihre Beschwerden, Ihre Wünsche und die für Sie geeignete Technik besprechen. Am Operationstag kommen Sie morgens nüchtern in unsere Praxisklinik in München. Ich werde die geplanten Schnittlinien und die neue Position der Brustwarze individuell anzeichnen.
Der Eingriff dauert je nach Umfang zweieinhalb bis dreieinhalb Stunden und findet in Vollnarkose statt. Unser erfahrenes Anästhesieteam betreut Sie während der gesamten Operation. Nach dem Eingriff erholen Sie sich in Ihrem Zimmer und verbringen in der Regel ein bis zwei Nächte in unserer Praxisklinik. Eventuell gelegte Drainagen werden meist am Folgetag entfernt.

Duschen und Haare waschen ist schon am ersten Tag nach der Operation möglich. Eine erste Kontrolle findet fünf bis sieben Tage nach dem Eingriff statt. Der Fadenzug erfolgt nach zehn bis vierzehn Tagen.
In den ersten sechs Wochen tragen Sie den Kompressions-BH Tag und Nacht. Die ersten zwei Wochen sollten Sie sich körperlich schonen und auf schweres Heben verzichten. Sportliche Aktivitäten sind nach etwa sechs Wochen wieder möglich. Direkte Sonneneinstrahlung auf die Narben sollte für mindestens sechs Monate vermieden werden, um eine optimale Narbenheilung zu gewährleisten. Gezielte Narbenpflege mit speziellen Cremes oder Silikonpflastern unterstützt das Verblassen der Narben.
Viele Patientinnen berichten, dass die Entlastung von Rückenschmerzen und Verspannungen bereits in den ersten Wochen nach der Operation deutlich spürbar ist. Ich begleite Sie während der gesamten Nachsorge persönlich.
Wie bei jeder Operation können auch bei einer Brustverkleinerung Komplikationen auftreten. Dazu gehören vorübergehende Sensibilitätsstörungen der Brustwarze, Schwellungen, Blutergüsse, Wundheilungsstörungen und in seltenen Fällen Asymmetrien. Aufgrund meiner fundierten Ausbildung im Fachgebiet der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie und meiner langjährigen Erfahrung in der Brustchirurgie kann ich diese Risiken auf ein Minimum reduzieren.
Die Stillfähigkeit kann durch eine Brustverkleinerung beeinträchtigt werden, da bei der Gewebeentfernung und der Neupositionierung der Brustwarze Milchgänge durchtrennt werden können. Wenn ein Kinderwunsch besteht, bespreche ich diesen Aspekt ausführlich mit Ihnen. In einem umfassenden Aufklärungsgespräch informiere ich Sie transparent über alle Risiken, damit Sie Ihre Entscheidung gut informiert treffen können.