Sind Sie unzufrieden mit der Form Ihres Bauches, weil sich nach Schwangerschaft oder starkem Gewichtsverlust überschüssige Haut gebildet hat, die sich durch Sport und Ernährung nicht mehr straffen lässt? Eine Bauchdeckenstraffung kann Ihnen dabei helfen, Ihre Körpermitte wieder in Einklang mit Ihrem Körpergefühl zu bringen. Als erfahrene Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie berate ich Sie in München gerne ausführlich und individuell zu Ihren Möglichkeiten.
Eine Bauchdeckenstraffung, medizinisch Abdominoplastik genannt, entfernt überschüssige Haut und strafft das darunterliegende Gewebe der Bauchregion. Häufig wird dabei auch die Bauchmuskulatur gerafft, um die Körpermitte zu stabilisieren und zu definieren. Der Eingriff eignet sich besonders für Patientinnen und Patienten nach starkem Gewichtsverlust oder nach Schwangerschaften, bei denen sich die Haut nicht mehr von selbst zurückbildet. In einem ausführlichen Beratungsgespräch finden wir gemeinsam heraus, welche Methode für Sie am besten geeignet ist.

Es gibt viele Auslöser, die zu Unwohlsein in der Bauchregion führen können. Beispielsweise verbleiben hier auch nach einer Schwangerschaft oft Spuren, die sich nicht allein durch Sport oder Ernährung verbessern lassen. Eine Bauchdeckenstraffung kann Ihnen dabei helfen, sich wieder unbeschwert und mit neuem Selbstwertgefühl im Bikini zu zeigen.
Um eine ästhetische und harmonische Formung Ihrer Silhouette zu erreichen, kann eine Bauchdeckenstraffung mit einer Fettabsaugung kombiniert werden. Wir verwenden hierfür die modernsten Methoden und Techniken der plastischen Chirurgie, um auch hartnäckige Fettdepots in der Taillen- und Hüftregion gezielt zu behandeln.
Zu Beginn des Eingriffs kommen Sie morgens nüchtern in unsere Praxisklinik in München, wo wir Sie herzlich willkommen heißen und Ihnen Ihr Zimmer zeigen. Sie können sich dort in Ruhe einrichten, bevor ich Sie vor der Operation anzeichne. Dabei bleibt auch noch ausreichend Zeit, um letzte Fragen oder Unsicherheiten zu besprechen.
Bei der Bauchdeckenstraffung setze ich die Narbe so, dass sie im Bereich der Unterwäsche verläuft und im bekleideten Zustand nicht sichtbar ist. Von dort aus löse ich die Bauchhaut bis oberhalb des Bauchnabels und straffe sie nach unten. Um ein harmonisches Gesamtbild zu erreichen, wird der Bauchnabel zuvor aus der Haut gelöst und anschließend an passender Stelle neu platziert. Dabei können auch Asymmetrien oder unschöne Nabelformen korrigiert werden.
Häufig raffe ich zusätzlich die Faszie der geraden Bauchmuskeln, um die Stabilität der Körpermitte wiederherzustellen und die Taille zu betonen, da diese nach Schwangerschaften oder Gewichtsverlust oft geschwächt ist.
Wenn sich der Hautüberschuss vorrangig auf den Unterbauch beschränkt, kann bereits eine Mini-Abdominoplastik, eine sogenannte kleine Bauchstraffung, ausreichend sein. Auch dieser Eingriff hinterlässt eine Narbe, allerdings bleibt der Bauchnabel im Gegensatz zur regulären Bauchdeckenstraffung an seiner Position und die Narbenbildung fällt deutlich geringer aus.
Ob für Sie eine reguläre oder eine Mini-Bauchdeckenstraffung die richtige Wahl ist, besprechen wir gemeinsam im Rahmen Ihres individuellen Beratungsgesprächs, abhängig von der Verteilung Ihres Hautüberschusses und Ihren persönlichen Zielen.

Nach dem Eingriff wachen Sie mit einem Kompressionsmieder auf und können sich in Ihrem Zimmer erholen. Je nach Umfang der Operation werden eventuell Drainagen gelegt, um Wundwasser abzuleiten. Diese können meist bereits am Folgetag entfernt werden. Am nächsten Tag dürfen Sie in Begleitung einer Person Ihres Vertrauens nach Hause gehen.
Nach der Operation sollten Sie sich körperlich schonen und mit erhöhtem Oberkörper schlafen, damit die Spannung auf die Narbe minimiert wird. Die Wunde ist mit einem dünnen Pflasterverband verschlossen, sodass Sie bereits am zweiten Tag nach der Operation duschen dürfen. In den ersten Tagen sollten Sie weite Wege vermeiden, und eine leicht gebeugte Haltung kann helfen, die Spannung auf die Narbe auch tagsüber gering zu halten.
Die Drainagen dienen in den ersten Tagen dazu, Wundwasser abzuleiten, damit die Wunde rasch verschließt. Zwei Wochen nach dem Eingriff entferne ich die Fadenenden in meiner Praxisklinik, womit die erste Heilungsphase abgeschlossen ist. Anschließend beginnen Sie mit der Wundpflege und werden täglich Fortschritte bemerken. Zur Vermeidung von Schwellungen tragen Sie für sechs Wochen ein Kompressionsmieder, wodurch wir ein optimales ästhetisches Ergebnis sicherstellen.
Auf sportliche Aktivitäten und körperlich anstrengende Arbeit sollten Sie zur Schonung Ihres Körpers und für einen optimalen Heilungsverlauf sechs bis acht Wochen verzichten. Dies gilt insbesondere für jede Art von Bauchmuskeltraining, das frühestens zwölf Wochen nach dem Eingriff wieder aufgenommen werden sollte.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen auch bei einer Bauchdeckenstraffung Risiken, etwa Schwellungen oder Blutergüsse. Selten kann es zu Nachblutungen kommen, die operativ versorgt werden müssen. Noch seltener treten Infektionen im Wundbereich auf, die je nach Ausprägung lokal mit einer Salbe oder systemisch mit einem Antibiotikum behandelt werden.